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Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall gilt es schnell zu reagieren. Bestenfalls haben Sie bereits am Unfallort begonnen, die Beweise zu sichern:

  • Sind Sie der Auffassung den Unfall nicht schuldhaft verursacht zu haben, alarmieren Sie die Polizei und lassen Sie eine Verkehrsunfallanzeige fertigen.
  • Bei Zweifeln über den Unfallhergang machen Sie der Polizei gegenüber keine weiteren Angaben.
  • Akzeptieren Sie nur bei eindeutigem Verschulden ein eventuelles Verwarnungsgeld!
  • Haben Sie die Anschrift und/oder Telefonnummer von Zeugen?
  • Sind Lichtbildaufnahmen angefertigt worden?

Vorsicht ist geboten, bei spontanen Schuldbekenntnissen! Am Unfallort ist man meist geschockt und von dem Ereignis überwältigt. Lassen Sie sich Zeit mit der Beurteilung des Unfallgeschehens. Die Aussage, den Unfall eventuell (mit)verursacht zu haben, kann auch noch später getroffen werden. Durch spontane Schuldbekenntnisse gefährden Sie Ihre eigenen Ansprüche und Ihren Versicherungsschutz!

Anschließend ist es umgehend erforderlich, die Weichen für das weitere Vorgehen richtig zu stellen. Die anwaltliche Beratung umfasst nun u.a. folgende Fragen:

  • Besteht ein umfassender Anspruch auf Schadensersatz, oder müssen Sie mit Anrechnung einer Mithaftungsquote rechnen?
  • Haben Sie einen Anspruch auf einen Mietwagen oder können Sie eine Nutzungsausfallentschädigung für Ihr Fahrzeug verlangen?
  • Wie hoch ist Ihr eventueller Schmerzensgeldanspruch?
  • Haben Sie Anspruch auf Verdienstausfall?
  • Wer trägt die Heilbehandlungskosten (Zuzahlungen für Behandlungen und Medikamente, Praxisgebühr etc.)?
  • Ist es erforderlich einen Kfz-Gutachter zu beauftragen, und wer übernimmt dessen Kosten?
  • Sind eventuelle Ansprüche der gegnerischen Partei auf Schmerzensgeld und Schadensersatz berechtigt oder wie kann ihnen erfolgreich entgegengetreten werden?

Ihre individuellen Fragen werden selbstverständlich im anwaltlichen Beratungsgespräch ausführlich erörtert.

Kinder im Straßenverkehr

Beachten Sie, dass nach dem zweiten Schadensersatzrechtsänderungsgesetz (seit dem 01.08.2002), Kinder die das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, für den Schaden, den sie bei einem Verkehrsunfall einem anderen fahrlässig zufügen, nicht verantwortlich sind!



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